Prävention

Zürich ZH: Gefälschter Hornbach-Shop ködert mit Klima-Schnäppchen greift Kartendaten ab

Betrüger verschicken E-Mails im Namen der HORNBACH Baumarkt (Schweiz) AG und werben mit einem angeblich exklusiven Angebot für eine „Breezi Pro“-Klimaanlage. Der Link führt über eine angebliche Kundenumfrage zu einem gefälschten Onlineshop, der persönliche Angaben und Kreditkartendaten verlangt. Ähnliche Fälle mit gefälschten Umfragen und vermeintlichen Belohnungen sind bereits im Namen anderer Schweizer Unternehmen aufgetreten.

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Radarfallen im Kanton Solothurn: Kapo macht Standorte ab sofort wieder öffentlich

Die Kantonspolizei Solothurn veröffentlicht die Standorte stationärer und semistationärer Geschwindigkeitsmessanlagen auch nach Abschluss des dreijährigen Pilotprojekts weiter. Autofahrer/innen können damit wieder vorab nachschauen, wo im Kanton Solothurn entsprechende Radarkontrollen stehen.

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Kleine Küchengeräte mit grossem Nutzen: Was sich dauerhaft zu kaufen lohnt

Kleine Küchengeräte versprechen Zeitersparnis, Komfort und bessere Ergebnisse beim Kochen. Tatsächlich können Wasserkocher, Stabmixer, Küchenwaage oder Handmixer viele tägliche Arbeiten deutlich vereinfachen. Gleichzeitig füllen sich Küchen schnell mit Geräten, die nur wenige Male benutzt werden und danach wertvollen Stauraum belegen. Ob sich eine Anschaffung dauerhaft lohnt, entscheidet deshalb weniger die Zahl der Funktionen als die Frage, wie häufig ein Gerät tatsächlich eine wiederkehrende Aufgabe übernimmt. Eine sinnvolle Ausstattung orientiert sich an Kochgewohnheiten, Haushaltsgrösse, verfügbarem Platz und Reinigungsaufwand. Ein kompaktes Gerät, das mehrmals pro Woche eingesetzt wird, kann langfristig wertvoller sein als eine kostspielige Multifunktionsmaschine. Auch Reparierbarkeit, Ersatzteile und einfache Bedienung gehören zur Kaufentscheidung. Wer Kleingeräte nach ihrem praktischen Nutzen auswählt, vermeidet Doppelkäufe und hält die Arbeitsfläche übersichtlich.

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Der praktische Haushaltsplan: Routinen für Reinigung, Wäsche und Vorräte

Ein funktionierender Haushalt braucht keinen minutiösen Stundenplan. Entscheidend sind wenige Routinen, die verhindern, dass kleine Aufgaben gleichzeitig zu grossen Projekten werden. Werden Reinigung, Wäsche und Vorratspflege auf tägliche, wöchentliche und gelegentliche Arbeiten verteilt, bleibt der Aufwand überschaubar. Ein guter Haushaltsplan orientiert sich deshalb nicht an einem perfekten Musterhaushalt, sondern an Wohnungsgrösse, Haushaltsgrösse, Arbeitszeiten und tatsächlicher Nutzung. Besonders wirksam sind kurze Abläufe, die sich an vorhandene Gewohnheiten anhängen lassen. Nach dem Kochen wird die Arbeitsfläche gereinigt, vor dem Wocheneinkauf folgt ein Blick in Kühlschrank und Vorratsschrank, ein festgelegter Waschtag verhindert überfüllte Wäschekörbe. Der Plan reduziert damit weniger die Zahl der Aufgaben als die Zahl spontaner Entscheidungen. Gleichzeitig lässt er genügend Spielraum für Wochen, in denen andere Dinge wichtiger sind.

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Kühlschrank richtig einräumen: Temperaturzonen, Lagerzeiten und Hygiene

Ein Kühlschrank hält Lebensmittel nicht überall unter identischen Bedingungen frisch. In klassischen Geräten entstehen unterschiedliche Temperaturzonen, während moderne Umluft- und Frischezonensysteme teilweise anders arbeiten. Wer Fleisch, Milchprodukte, Gemüse, Reste und Getränke passend einsortiert, schützt empfindliche Lebensmittel besser, behält Vorräte leichter im Blick und kann unnötigen Verderb vermeiden. Zur richtigen Kühlschrankordnung gehört deshalb mehr als die Frage, welches Fach gerade frei ist. Entscheidend sind die tatsächliche Temperatur, die Herstellerangaben des Geräts, das Verbrauchsdatum empfindlicher Lebensmittel und eine saubere Trennung zwischen rohen und verzehrfertigen Produkten. Auch Lagerzeiten sind keine starren Garantien: Ausgangsfrische, Verpackung, Kühlkette und Hygiene beeinflussen, wie lange ein Lebensmittel tatsächlich sicher und qualitativ einwandfrei bleibt.

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Werkzeuge für die Gartenpflege: Welche Grundausstattung wirklich sinnvoll ist

Eine gute Gartenausstattung muss weder riesig noch teuer sein. Für die meisten Arbeiten im Hausgarten genügt eine überschaubare Auswahl aus Gartenschere, Spaten, Grabegabel, Rechen, Hacke, Pflanzkelle und einigen sorgfältig gewählten Ergänzungen. Entscheidend ist weniger die Zahl der Geräte als ihre Eignung für die tatsächlich anfallenden Aufgaben. Ein scharfes, ergonomisches und reparierbares Werkzeug wird regelmässig benutzt; ein Spezialgerät ohne konkreten Zweck nimmt dagegen vor allem Platz im Schuppen ein. Die sinnvollste Grundausstattung entsteht deshalb aus den Arbeiten im eigenen Garten. Gemüsebeete stellen andere Anforderungen als grosse Rasenflächen, Obstbäume oder dicht bepflanzte Staudenrabatten. Auch Grundstücksgrösse, Bodenart und körperliche Voraussetzungen spielen eine Rolle. Handwerkzeuge sollten zuerst die wiederkehrenden Aufgaben abdecken. Motorisierte und akkubetriebene Geräte kommen erst hinzu, wenn sie tatsächlich Zeit oder Kraft sparen.

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Haushalt mit Haustieren: Tierhaare, Gerüche und empfindliche Oberflächen im Griff

Hunde und Katzen bringen Leben in die Wohnung, verteilen aber auch Haare, Hautschuppen und gelegentlich Flecken. Ein sauberer Haushalt mit Haustieren braucht deshalb weder aggressive Chemie noch ständiges Putzen. Entscheidend sind passende Werkzeuge, kurze Routinen und eine Reinigung, die Tiere sowie Materialien schont. Tierhaare lassen sich am besten entfernen, bevor sie sich tief in Polstern und Teppichen festsetzen. Bei Gerüchen zählt die Ursache, nicht der stärkste Raumduft. Wer zudem Holz, Naturstein, Leder und empfindliche Textilien materialgerecht behandelt, verhindert, dass aus einem kleinen Missgeschick ein dauerhafter Schaden wird.

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Traditionelle Handwerkstechniken: Warum altes Fachwissen Restaurierungen bis heute prägt

Historische Gebäude lassen sich nicht mit beliebigen Standardlösungen reparieren. Ihre Mauern, Holzkonstruktionen, Putze und Metallteile folgen Materialregeln, die sich oft über Jahrhunderte bewährt haben. Traditionelle Handwerkstechniken helfen, diese Bauteile zu verstehen, Schäden gezielt zu beheben und möglichst viel originale Substanz zu bewahren. Altes Fachwissen steht dabei nicht im Gegensatz zu moderner Forschung. Materialanalysen, digitale Aufnahmen und bauphysikalische Berechnungen liefern wichtige Grundlagen, doch die fachgerechte Ausführung bleibt Handarbeit. Erst das Zusammenspiel von Befund, Planung und handwerklicher Erfahrung führt zu einer Restaurierung, die technisch funktioniert und die Geschichte des Bauwerks lesbar hält.

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Historische Dächer bewahren: Ziegel, Schindeln und traditionelle Dachformen erhalten

Historische Dächer sind weit mehr als eine schützende Haube. Ihre Silhouette prägt Strassen, Plätze und ganze Ortsbilder, während Ziegel, Schindeln, Dachstühle und handwerkliche Details von regionalen Baustoffen und vergangenen Lebensweisen erzählen. Eine sorgfältige Sanierung bewahrt diese Spuren, ohne heutige Anforderungen an Dichtigkeit, Sicherheit und Energieverbrauch auszublenden. Ob ein Dach repariert, umgedeckt oder in Teilen erneuert werden muss, lässt sich deshalb nicht allein am Alter ablesen. Entscheidend sind der tatsächliche Zustand, der Schutzstatus des Gebäudes und das Zusammenspiel sämtlicher Schichten. Wer zuerst untersucht und erst danach plant, kann oft mehr Originalmaterial erhalten, unnötige Kosten vermeiden und eine Dachlandschaft vor gestalterischen Brüchen schützen.

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Historische Gärten als Kulturgut: Pflanzen, Pflege und Raumstrukturen dauerhaft erhalten

Historische Gärten bestehen aus lebendem und gebautem Kulturgut. Bäume wachsen, Hecken verändern ihre Konturen, Wege werden schmaler und Sichtachsen verschwinden. Eine sorgfältige Gartendenkmalpflege versucht deshalb nicht, einen früheren Zustand einzufrieren. Sie erhält die überlieferte Gestaltungsidee und führt den Garten so weiter, dass seine räumlichen, pflanzlichen und baulichen Qualitäten lesbar bleiben. Ob Schlosspark, Villengarten, Friedhof, Allee oder bäuerlicher Nutzgarten: Jede Anlage verlangt eine eigene Strategie. Historische Pläne und Fotografien liefern wichtige Hinweise, reichen als Grundlage jedoch nicht aus. Ebenso entscheidend sind der heutige Bestand, die Entwicklung der Pflanzen, neue Nutzungen sowie die Folgen von Hitze, Trockenheit und Starkregen.

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Schweiz: Gefälschte METANET-Mails drohen mit Domain-Sperre – Polizei warnt vor Phishing

Betrüger missbrauchen den Namen und das Erscheinungsbild der METANET AG für eine Phishing-Kampagne. Ziel ist es, an Kreditkartendaten und Sicherheitscodes zu gelangen.

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Umbauen im bewohnten Haus: Bauetappen, Staubschutz und sichere Provisorien planen

Ein Umbau im bewohnten Haus stellt andere Anforderungen als eine Baustelle ohne Bewohner. Küche, Bad, Verkehrswege und technische Installationen werden gleichzeitig gebraucht und verändert. Handwerker benötigen Platz, Material muss transportiert werden und staubintensive Arbeiten dürfen den verbliebenen Wohnbereich möglichst wenig beeinträchtigen. Damit der Alltag trotzdem funktioniert, müssen Bauablauf und Wohnorganisation von Anfang an gemeinsam geplant werden. Besonders wichtig sind klar getrennte Bauetappen, wirksame Staubabschottungen und Provisorien, die tatsächlich über mehrere Tage oder Wochen funktionieren. Eine improvisierte Kochplatte, eine lose Folie vor der Tür oder ständig wechselnde Zugangswege reichen bei längeren Umbauten meist nicht aus. Gute Planung definiert deshalb vor Baubeginn, welche Räume wann ausfallen, welche Funktionen erhalten bleiben und wie Baustelle und Wohnbereich sicher voneinander getrennt werden.

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Baumängel früh erkennen: Kontrollpunkte vom Rohbau bis zur Abnahme

Baumängel entstehen selten erst am Tag der Schlüsselübergabe. Viele Schwachstellen werden bereits im Rohbau angelegt, verschwinden später hinter Dämmungen, Verkleidungen oder Bodenaufbauten und lassen sich dann nur noch mit erheblichem Aufwand korrigieren. Eine konsequente Qualitätskontrolle begleitet deshalb jede Bauphase und konzentriert sich besonders auf jene Details, die nach dem nächsten Arbeitsschritt nicht mehr sichtbar oder zugänglich sind. Fundamente, Abdichtungen, Leitungsführungen, Fensteranschlüsse, Estriche und Oberflächen benötigen jeweils andere Kontrollpunkte. Entscheidend ist ein systematischer Ablauf aus Planvergleich, Sichtprüfung, Messungen und Dokumentation. Für Schweizer Bauprojekte kommt seit 1. Januar 2026 eine wichtige rechtliche Änderung hinzu: Bei unbeweglichen Werken beträgt die gesetzliche Rügefrist für Baumängel grundsätzlich 60 Tage; eine kürzere Frist kann vertraglich nicht zulasten der Bestellerschaft vereinbart werden. Für ältere Verträge kann weiterhin die vorherige Rechtslage massgebend sein.

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Historische Fenster erhalten: Reparatur, energetische Verbesserung und richtige Pflege

Historische Fenster sind weit mehr als Öffnungen in einer Fassade. Ihre schmalen Profile, Sprossenteilungen, Beschläge, Oberflächen und oft leicht unregelmässigen Gläser prägen den Charakter eines Gebäudes wesentlich. Gerade bei älteren Häusern führt der Wunsch nach besserem Wärmeschutz dennoch häufig vorschnell zum vollständigen Ersatz. Dabei lassen sich viele Holz- und Metallfenster reparieren, abdichten und energetisch verbessern, ohne ihre historische Substanz und architektonische Wirkung aufzugeben. Welche Massnahme sinnvoll ist, hängt vom Zustand des einzelnen Fensters, seinem kulturhistorischen Wert und der geplanten Nutzung des Gebäudes ab. Abblätternde Farbe, spröder Kitt, schwergängige Beschläge oder Zugluft bedeuten noch nicht, dass ein Fenster am Ende seiner Lebensdauer angekommen ist. Entscheidend ist eine sorgfältige Bestandsaufnahme. Erst danach lässt sich zwischen Unterhalt, Reparatur, technischer Ergänzung und einem tatsächlich notwendigen Ersatz unterscheiden.

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Bauen bei Hangdruck und Grundwasser: Abdichtungskonzepte verständlich erklärt

Wer an einem Hang oder in grundwassernahen Bereichen baut, muss Wasser als dauerhafte Einwirkung auf das Gebäude verstehen. Erdberührte Wände und Bodenplatten können zeitweise oder ständig durch Bodenfeuchte, Hangwasser oder Grundwasser beansprucht werden. Dazu kommt der seitliche Erddruck des Hangs. Ein dauerhaft trockenes Untergeschoss entsteht deshalb nicht durch eine einzelne Beschichtung, sondern durch ein abgestimmtes System aus Tragwerk, Abdichtung, Fugenplanung, Wasserführung und gegebenenfalls Auftriebssicherung. Welche Lösung erforderlich ist, entscheidet sich bereits vor dem Aushub. Baugrund, Durchlässigkeit der Bodenschichten, höchster zu erwartender Wasserstand und geplante Nutzung des Untergeschosses bestimmen das Abdichtungskonzept. Die seit 2024 geltende SIA 272 behandelt Abdichtungen und Entwässerungen von Bauten unter Terrain und im Untertagbau und bildet dafür eine zentrale Schweizer Planungsgrundlage.

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Baustellenlogistik auf engem Raum: Material, Maschinen und Zufahrten sicher koordinieren

Wo zwischen Baugrube, Nachbargebäuden und Strasse kaum freie Fläche bleibt, entscheidet die Baustellenlogistik über Tempo, Sicherheit und Qualität. Lieferfahrzeuge, Krane, Baumaschinen, Materiallager und Personen teilen sich wenige Quadratmeter. Damit daraus kein tägliches Provisorium entsteht, müssen Verkehrswege, Umschlagplätze und Transporte bereits vor Baubeginn geplant werden. Ein gutes Logistikkonzept begleitet das Projekt durch alle Bauphasen. Es regelt, wann welches Material eintrifft, wo es abgeladen wird und wie es an den Einbauort gelangt. Gleichzeitig berücksichtigt es öffentliche Verkehrsflächen, Nachbarschaft, Entsorgung und wechselnde Platzverhältnisse. Gerade auf innerstädtischen Baustellen wird die Logistik damit zu einer eigenständigen Planungsaufgabe.

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Baugrund untersuchen: Was ein geologisches Gutachten vor Baubeginn klärt

Was unter einem Grundstück liegt, bleibt beim Entwurf zunächst unsichtbar – kann aber Fundation, Baugrube, Kosten und Bauablauf entscheidend beeinflussen. Lockergestein, Fels, Auffüllungen, Grundwasser oder wenig tragfähige Schichten verlangen unterschiedliche konstruktive Lösungen. Eine frühzeitige Baugrunduntersuchung macht diese Bedingungen sichtbar und liefert Ingenieuren belastbare Grundlagen für die weitere Planung. Der umgangssprachliche Begriff „geologisches Gutachten“ umfasst bei Bauprojekten häufig eine geologische und geotechnische Beurteilung des Untergrunds. Welche Untersuchungen tatsächlich erforderlich sind, hängt von Gebäude, Grundstück, Baugrund und Risiken ab. Entscheidend ist deshalb nicht ein möglichst umfangreicher Bericht, sondern eine Untersuchungstiefe, die zur konkreten Bauaufgabe passt.

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Architektur für Hanglagen: Chancen, Konstruktionsfragen & typische Planungsfehler

Ein Hanggrundstück zwingt Architektur dazu, sich intensiv mit dem Ort auseinanderzusetzen. Höhenunterschiede, Aussicht, Sonne und Geländeform können ungewöhnliche Grundrisse und starke räumliche Qualitäten ermöglichen. Gleichzeitig beeinflusst die Topografie fast jede technische Entscheidung – vom Baugrund über Fundation und Hangsicherung bis zu Entwässerung, Erschliessung und Bauablauf. Wer einen Hang wie ein ebenes Grundstück behandelt, schafft deshalb schnell unnötigen Aushub, komplizierte Stützkonstruktionen oder schlecht nutzbare Restflächen. Gute Hangarchitektur verfolgt den umgekehrten Weg: Zuerst werden Gelände, Wasser, Baugrund und Zugang verstanden. Erst daraus entsteht ein Gebäude, das sich konstruktiv und räumlich mit dem Hang verbindet.

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