Technik

Saugroboter in der Praxis: Navigation, Hindernisse und geeignete Grundrisse

Saugroboter können die regelmässige Bodenreinigung deutlich vereinfachen, doch ihre tatsächliche Leistung hängt nicht allein von Saugleistung, Akkukapazität oder einer möglichst umfangreichen App ab. Entscheidend ist, wie gut das Gerät die Wohnung erfassen, Hindernisse erkennen und sinnvolle Reinigungswege planen kann. Ein übersichtlicher Grundriss mit niedrigen Schwellen, ausreichend breiten Durchgängen und frei zugänglichen Bodenflächen ist für einen Roboter wesentlich leichter zu bewältigen als eine stark möblierte Wohnung mit Kabeln, Teppichfransen und vielen Höhenwechseln. Moderne Geräte navigieren heute häufig mit LiDAR, Kameras, strukturiertem Licht oder Kombinationen verschiedener Sensoren. Damit entstehen digitale Karten, Räume können getrennt gereinigt und problematische Bereiche als Sperrzonen definiert werden. Vollständig autonom wird der Haushalt dadurch trotzdem nicht. Stiftung Warentest weist auch in aktuellen Untersuchungen darauf hin, dass Abmessungen von Möbeln und Türschwellen bei der Gerätewahl eine wichtige Rolle spielen und Roboter je nach Modell Flächen auslassen oder mit bestimmten Hindernissen Schwierigkeiten haben können.

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Induktion, Glaskeramik oder Gas: Welches Kochfeld passt zu welchem Haushalt?

Das Kochfeld gehört zu den Küchengeräten, die über viele Jahre beinahe täglich genutzt werden. Entsprechend stark beeinflusst die Wahl zwischen Induktion, klassischer Glaskeramik und Gas den Kochkomfort, den Energiebedarf, die Reinigung und die Anforderungen an die Küchenplanung. Eine allgemein beste Lösung gibt es trotzdem nicht: Ein Haushalt, in dem täglich gekocht wird, stellt andere Ansprüche als eine kleine Wohnung mit gelegentlicher Nutzung oder eine Küche, in der bewusst mit offener Flamme gearbeitet werden soll. Technisch unterscheiden sich die drei Systeme grundlegend. Beim Induktionskochfeld entsteht die Wärme direkt im magnetisierbaren Topfboden. Ein klassisches Elektrokochfeld unter Glaskeramik erhitzt zuerst einen Heizkörper und die Glasfläche, bevor die Wärme das Kochgeschirr erreicht. Gas erzeugt dagegen eine offene Flamme. Diese Unterschiede wirken sich auf Geschwindigkeit, Regelbarkeit, Restwärme, Kochgeschirr und Lüftung aus. Die Entscheidung sollte deshalb stärker vom tatsächlichen Kochalltag als von einzelnen Ausstattungsmerkmalen abhängen.

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Waschmaschinen richtig vergleichen: Trommelgrösse, Programme und Bedienkomfort

Eine neue Waschmaschine lässt sich kaum sinnvoll anhand eines einzelnen Kennwerts auswählen. Eine grosse Trommel klingt praktisch, zahlreiche Programme versprechen Flexibilität und digitale Funktionen zusätzlichen Komfort. Im Alltag entscheidet jedoch das Zusammenspiel: Kapazität, Verbrauch, Schleuderleistung, Geräusch, Programmauswahl und Bedienung müssen zum tatsächlichen Wäscheaufkommen und zum Aufstellort passen. Gerade zwischen ähnlich aussehenden Frontladern liegen Unterschiede oft in Details, die auf dem Datenblatt zunächst unspektakulär wirken. Wie viel Wäsche bestimmte Programme tatsächlich aufnehmen, wie lange der Eco-Waschgang dauert, wie verständlich das Bedienfeld aufgebaut ist oder wie zuverlässig sich die Schleuderdrehzahl verändern lässt, kann über Jahre wichtiger sein als ein selten benötigtes Spezialprogramm.

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Baumängel früh erkennen: Kontrollpunkte vom Rohbau bis zur Abnahme

Baumängel entstehen selten erst am Tag der Schlüsselübergabe. Viele Schwachstellen werden bereits im Rohbau angelegt, verschwinden später hinter Dämmungen, Verkleidungen oder Bodenaufbauten und lassen sich dann nur noch mit erheblichem Aufwand korrigieren. Eine konsequente Qualitätskontrolle begleitet deshalb jede Bauphase und konzentriert sich besonders auf jene Details, die nach dem nächsten Arbeitsschritt nicht mehr sichtbar oder zugänglich sind. Fundamente, Abdichtungen, Leitungsführungen, Fensteranschlüsse, Estriche und Oberflächen benötigen jeweils andere Kontrollpunkte. Entscheidend ist ein systematischer Ablauf aus Planvergleich, Sichtprüfung, Messungen und Dokumentation. Für Schweizer Bauprojekte kommt seit 1. Januar 2026 eine wichtige rechtliche Änderung hinzu: Bei unbeweglichen Werken beträgt die gesetzliche Rügefrist für Baumängel grundsätzlich 60 Tage; eine kürzere Frist kann vertraglich nicht zulasten der Bestellerschaft vereinbart werden. Für ältere Verträge kann weiterhin die vorherige Rechtslage massgebend sein.

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Backöfen im Vergleich: Funktionen, Reinigungssysteme und Zubehör richtig auswählen

Ein moderner Backofen kann backen, grillieren, dämpfen, Temperaturen automatisch regeln und sich teilweise selbst reinigen. Doch nicht jede Funktion bringt im Küchenalltag einen echten Vorteil. Entscheidend sind die Gerichte, die regelmässig zubereitet werden, die passende Grösse sowie eine Bedienung, die auch ohne langes Studium der Anleitung verständlich bleibt. Zwischen einem soliden Einbaugerät und einem voll ausgestatteten Kombibackofen liegen beträchtliche Preisunterschiede. Ein genauer Vergleich schützt vor unnötiger Technik und zeigt, welche Extras Komfort, Garergebnis oder Sicherheit tatsächlich verbessern. Auch Energieverbrauch, Reinigungsaufwand und Zubehör gehören deshalb in die Kaufentscheidung.

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Mobilfunkauktion ab 855 Millionen – teure Neuvergabe für Swisscom, Sunrise und Salt

Für Swisscom, Sunrise und Salt steht eine milliardenschwere Neuordnung des Schweizer Mobilfunks bevor. Die Eidgenössische Kommunikationskommission ComCom hat die Ausschreibung für einen grossen Teil der ab 2029 verfügbaren Mobilfunkfrequenzen eröffnet. Werden sämtliche angebotenen Frequenzen nachgefragt, liegt der Mindestpreis bei insgesamt 854,7 Millionen Franken. Die betroffenen Frequenzen bilden einen wichtigen Teil der heutigen Mobilfunkversorgung in der Schweiz. Die bestehenden Konzessionen wurden 2012 vergeben und laufen Ende 2028 aus. Deshalb müssen die Nutzungsrechte für die Zeit ab 2029 neu verteilt werden. Die eigentliche Auktion ist für das zweite Quartal 2027 vorgesehen. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 3. Dezember 2026 für das Verfahren bewerben.

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Schweizer Automarkt bleibt unter Druck – Elektroautos legen kräftig zu

Der Schweizer Neuwagenmarkt kommt weiterhin nur langsam voran. Im August 2026 wurden in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein 16'047 neue Personenwagen immatrikuliert – 0,6 Prozent weniger als im bereits schwachen Vorjahresmonat. Gleichzeitig setzt sich der Wandel bei den Antrieben deutlich fort: Reine Elektroautos erreichten im August einen Marktanteil von 30,2 Prozent. Seit Anfang Jahr wurden insgesamt 151'589 neue Personenwagen zugelassen. Gegenüber den ersten acht Monaten 2025 entspricht dies zwar einem Plus von 1,8 Prozent, der Gesamtmarkt bewegt sich nach Einschätzung des Branchenverbands auto-schweiz jedoch weiterhin auf einem tiefen Niveau. Besonders auffällig ist die Entwicklung bei Elektroautos. Ihre Neuzulassungen stiegen im August gegenüber dem Vorjahresmonat um 48,7 Prozent.

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Solarstrom aus der Nachbarschaft boomt – bereits rund 1'800 Gemeinschaften

Strom vom Dach des Nachbarn statt ausschliesslich vom klassischen Energieversorger: Die Anfang 2026 eingeführten lokalen Elektrizitätsgemeinschaften haben in der Schweiz einen überraschend starken Start hingelegt. Laut einer ersten Hochrechnung von Swissolar existieren landesweit bereits rund 1'800 solcher Zusammenschlüsse. Das neue Modell erlaubt es Produzenten und Verbrauchern, lokal erzeugten erneuerbaren Strom innerhalb einer Gemeinschaft zu handeln. Vor allem für Besitzer von Photovoltaikanlagen eröffnet sich damit eine zusätzliche Möglichkeit, überschüssigen Solarstrom direkt in der näheren Umgebung abzusetzen.

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Architekturfotografie in der Praxis: Gebäude, Räume und Materialien überzeugend zeigen

Architekturfotografie macht räumliche Ideen sichtbar. Gute Aufnahmen zeigen, wie ein Gebäude in seiner Umgebung steht, wie Licht durch Innenräume wandert und wie Beton, Holz, Glas oder Metall zusammenwirken. Dafür braucht es weniger Effekthascherei als einen klaren Blick für Perspektive, Proportionen und den Charakter des Bauwerks. Zwischen sachlicher Dokumentation und atmosphärischer Inszenierung liegt ein breites gestalterisches Feld. Die Vorbereitung entscheidet dabei ebenso über das Ergebnis wie Kamera und Objektiv. Wer Standort, Tageszeit, Bildausschnitte und spätere Verwendung früh klärt, arbeitet vor Ort konzentrierter und liefert eine Bildserie, die als Ganzes überzeugt.

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Treppen als Gestaltungselement: Proportionen, Materialien und Raumwirkung richtig planen

Eine Treppe verbindet Geschosse, doch architektonisch kann sie weit mehr leisten. Sie lenkt Bewegungen, öffnet Blickachsen, trennt oder verbindet Wohnbereiche und prägt mit ihrer Form einen Raum oft stärker als ein einzelnes Möbelstück. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel aus Proportion, Konstruktion, Material, Licht und Detail. Gerade in offenen Grundrissen wird die Treppe zum festen Bestandteil der Innenarchitektur. Eine massive Betontreppe vermittelt Ruhe und Gewicht, filigrane Stahlkonstruktionen wirken leichter, Holz bringt Wärme in den Raum. Gute Gestaltung beginnt deshalb lange vor der Auswahl von Stufen und Geländer: Sie setzt bei Grundriss, Geschosshöhe, Laufweg und räumlicher Wirkung an.

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Wenn jedes Handy Alarm schlägt

Ein schweres Unwetter zieht auf, ein Chemieunfall gefährdet ein Quartier oder ein Hochwasser bedroht mehrere Gemeinden: Künftig soll in der Schweiz nicht mehr nur die Sirene heulen. Menschen im betroffenen Gebiet sollen Warnungen unmittelbar auf ihr Mobiltelefon erhalten – auch ohne installierte Warn-App. Der Bundesrat hat die Einführung von Cell Broadcast am 26. August 2026 beschleunigt und beantragt dafür einen Verpflichtungskredit von 15,8 Millionen Franken. Hinter dem Projekt steckt weit mehr als eine neue Handyfunktion: Die Schweiz baut ihr gesamtes System zur Warnung und Alarmierung der Bevölkerung um. Die Idee klingt einfach. Befindet sich ein Mobiltelefon in einem von einer Gefahr betroffenen Gebiet, erscheint darauf eine kurze Warnmeldung. Niemand muss zuvor eine Telefonnummer registrieren oder bewusst eine bestimmte Warn-App installiert haben. Die Nachricht wird über die Mobilfunkinfrastruktur in einem definierten Gebiet verbreitet.

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Das Auto weiss zu viel – wie Fahrzeugdaten missbraucht werden

Moderne Autos sind längst rollende Computer. Sie können Standort, Geschwindigkeit, Bremsmanöver, Kilometerstand, Fahrten, Batteriestatus und je nach System sogar Informationen aus Smartphone-Verbindungen erfassen. Viele dieser Daten sind für Navigation, Sicherheit und Wartung sinnvoll. Werden sie jedoch ohne ausreichende Transparenz weitergegeben, für andere Zwecke ausgewertet oder unzureichend geschützt, entsteht ein erhebliches Missbrauchspotenzial. Wie umfangreich die Datensammlung inzwischen sein kann, zeigte 2026 auch eine Recherche von RTS und SRF. Bei modernen Fahrzeugen können Informationen darüber entstehen, wann gefahren wird, wo sich das Fahrzeug befindet, wie stark beschleunigt oder gebremst wird und welche Funktionen genutzt werden.

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Meta verschärft Regeln für Jugendliche

Meta zieht einen milliardenschweren Schlussstrich unter einen der grössten Rechtsstreite seiner Geschichte. Der Facebook- und Instagram-Konzern hat mit einer parteiübergreifenden Gruppe von 52 US-Generalstaatsanwälten eine Einigung erzielt. Rund 18 Milliarden US-Dollar stehen dabei im Raum. Gleichzeitig werden die Schutzmassnahmen für Jugendliche deutlich verschärft – mit Zeitlimits, einer nächtlichen Sperre und stärkeren Kontrollen für Eltern. Im Zentrum der Verfahren standen Vorwürfe, Meta habe Instagram und Facebook mit Funktionen ausgestattet, die eine besonders intensive Nutzung durch Kinder und Jugendliche fördern können. Zudem wurde dem Konzern vorgeworfen, Risiken für junge Nutzer nicht ausreichend berücksichtigt zu haben. Meta weist ein bewusst schädigendes Verhalten zurück und räumt im Rahmen der Einigung kein Fehlverhalten ein.

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SBB steigert Gewinn im ersten Halbjahr 2026 und setzt auf Verlässlichkeit und Innovation

Mehr Reisende, hohe Pünktlichkeit und ein deutlich verbessertes Ergebnis: Die SBB schaut auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2026 zurück. Gleichzeitig richtet sie den Blick nach vorne. Verwaltungsratspräsident André Wyss setzt dabei drei Prioritäten: Verlässlichkeit, Innovation und finanzielle Handlungsfähigkeit. Die SBB steht heute auf einer soliden Basis. Das erste Halbjahr 2026 zeigt die operative Stärke der Bahn mit anhaltend steigender Nachfrage, hoher Pünktlichkeit und einem deutlich verbesserten finanziellen Ergebnis. Auch verläuft die Neuausrichtung des Güterverkehrs planmässig, mit einem erstmals seit vielen Jahren wieder ausgeglichenen Ergebnis. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Mobilität weiter, der Rückstand beim Substanzerhalt wächst und hohe Investitionen in Infrastruktur, Rollmaterial und Digitalisierung stehen an.

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Gefälschte QR-Codes: So funktioniert Quishing und so schützen Sie sich vor Betrug

QR-Codes sind schnell, praktisch und längst Teil des Schweizer Alltags. Sie stehen an Parkuhren, auf Rechnungen, Speisekarten, Plakaten oder Paketbenachrichtigungen. Genau diese Gewohnheit nutzen Kriminelle aus: Gefälschte Codes führen auf täuschend echt gestaltete Internetseiten, die Kreditkartendaten, Passwörter oder Sicherheitscodes abfragen. Diese Betrugsform wird Quishing genannt: eine Kombination aus «QR-Code» und «Phishing». Besonders tückisch ist, dass einem QR-Code von aussen nicht anzusehen ist, welches Ziel er enthält. Mit einigen einfachen Kontrollen lässt sich das Risiko jedoch deutlich reduzieren.

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Pudel vor Retriever: Diese Hunderassen werden weltweit besonders häufig fotografiert

Hundefans wissen es längst: Der eigene Vierbeiner gehört zu den beliebtesten Motiven in der Smartphone-Galerie. Doch welche Hunderassen landen tatsächlich besonders häufig vor der Kamera? Die Foto-Plattform Popsa hat Millionen Kundenfotos aus den Jahren 2024 und 2025 analysiert und daraus ein weltweites Ranking erstellt.

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Diese Berufe haben in der Schweiz 2026 die besten Zukunftschancen

Hoher Lohn allein macht noch keinen erfolgreichen Beruf. Wer 2026 in der Schweiz besonders gute Karrierechancen sucht, muss mehrere Faktoren gleichzeitig betrachten: Wie stark suchen Unternehmen nach Fachkräften? Wie sicher ist die Beschäftigung? Welche Löhne sind möglich? Wie gross ist das Risiko, dass Automatisierung und künstliche Intelligenz Tätigkeiten verändern? Die aktuellen Daten zeigen dabei ein überraschend klares Bild: Gesundheit, Bau, technische Fachberufe und Elektroberufe gehören derzeit zu den stärksten Berufsfeldern – während ausgerechnet klassische Büro- und Teile der Informatikberufe unter deutlich grösseren Druck geraten.

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Wenn Kinder kein Smartphone bekommen sollen

Ein eigenes Smartphone ist keine Voraussetzung dafür, dass ein Kind auf dem Schulweg erreichbar bleibt oder erste Wege allein bewältigt. Ein einfaches Mobiltelefon, eine zurückhaltend konfigurierte Kinder-Smartwatch und klare Abmachungen können den notwendigen Kontakt ermöglichen, ohne sofort den uneingeschränkten Zugang zu Apps, Spielen, Gruppenchats und sozialen Netzwerken zu öffnen. Welche Lösung passt, hängt weniger von einer festen Altersgrenze als vom Entwicklungsstand und vom Alltag des Kindes ab. Entscheidend sind der konkrete Zweck, die Fähigkeiten des Kindes und ein verlässlicher Plan für unerwartete Situationen. Technik kann diesen Rahmen ergänzen. Vertrauen, geübte Abläufe und erreichbare Bezugspersonen bleiben jedoch die Grundlage für wachsende Selbstständigkeit.

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