Vom Industriegebäude zum Wohnraum: Chancen und Grenzen einer Umnutzung
von belmedia Redaktion -schweizweit Allgemein architektenwelt.com Architektur Ausbau Bau bauenaktuell.ch Bauwerke Business Denkmalpflege denkmalpflege-schweiz.ch Denkmalschutz Einrichten Energie Fassade handwerker24.ch Haus, Garten & Einrichtung hometipp.ch Immobilien Innenarchitektur Inspiration Konzeption Magazine Nachhaltigkeit nachrichtenticker.ch News Projekte Regionen Renovation Renovieren Sanierung Schweiz Themen Tipps Trends Verbreitung Wohnen wohnenaktuell.ch Wohnräume
Alte Fabriken, Werkhallen und Lagerhäuser besitzen Qualitäten, die im konventionellen Wohnungsbau selten geworden sind: grosse Raumhöhen, robuste Tragwerke, weit gespannte Hallen, markante Fassaden und Fensterformate, die von einer früheren industriellen Nutzung erzählen. Wird ein solches Gebäude zu Wohnraum umgenutzt, kann daraus weit mehr als ein klassisches Loft entstehen. Gleichzeitig verlangt der Wechsel von Produktion zu Wohnen tiefgreifende Abklärungen bei Baurecht, Tragwerk, Altlasten, Brandschutz, Energie, Schallschutz und Tageslicht. Die Umnutzung bestehender Industrieareale passt grundsätzlich zur Schweizer Strategie der Siedlungsentwicklung nach innen. Zwischen 2018 und 2022 entfielen laut Bundesamt für Raumentwicklung 59 Prozent der Baubewilligungen im Wohnungsbau auf bereits bebaute Parzellen; ausdrücklich genannt werden dabei auch ehemalige Industrieareale. Ob eine konkrete Fabrik tatsächlich für Wohnungen geeignet ist, entscheidet sich jedoch nicht an ihrer atmosphärischen Wirkung, sondern an Lage, Gebäudestruktur, zulässiger Nutzung und technischem Zustand.
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